Ein öffentliches Event bei WoDu zeigt viel: Cover, Titel, Uhrzeit, Kategorie, wer schon dabei ist, ungefähr in welcher Gegend es stattfindet. Eines zeigt es nicht – die genaue Adresse. Die wird erst zum Start sichtbar, oder früher, wenn der Host sie bewusst freigibt.
Das Problem mit offenen Adressen
Wer schon einmal miterlebt hat, wie eine Hausparty auf einer offenen Plattform gelandet ist, kennt den Rest der Geschichte. Es kommen nicht nur mehr Leute, es kommen andere Leute. Und der Host, meistens jemand zwischen 17 und 25, steht allein in der Tür und soll das regeln.
Die übliche Antwort darauf ist, öffentliche Events gar nicht erst zu erlauben. Damit verliert man aber genau das, was eine Stadt lebendig macht: die Möglichkeit, dass Leute dazustoßen, die man noch nicht kennt.
Unsere Antwort: die Adresse ist eine eigene Stufe
Bei uns sind Sichtbarkeit und Ortsangabe zwei getrennte Dinge. Ein Event kann öffentlich sein und trotzdem einen geschützten Treffpunkt haben. Konkret heißt das:
- Auf der Karte erscheint das Event in seiner Umgebung, nicht auf dem Haus.
- Die vollständige Adresse bekommen nur bestätigte Teilnehmende.
- Sie erscheint automatisch zum Start – oder vorher, wenn der Host das auslöst.
Der Host entscheidet, wer reinkommt
Beim Erstellen legst du fest, ob Leute direkt beitreten können oder ob du jede Anfrage einzeln bestätigst. Für ein Basketballspiel im Park ist Ersteres richtig. Für etwas bei dir zu Hause ist es Letzteres.
Zusätzlich kannst du ein Mindestalter setzen. Das ist keine Ausweiskontrolle, aber es filtert die offensichtlichen Fälle heraus und macht deine Erwartung sichtbar, bevor jemand anfragt.
Was das nicht leistet
Wir wollen ehrlich bleiben: Ein geschützter Treffpunkt verhindert nicht, dass jemand die Adresse weitergibt, nachdem er sie bekommen hat. Er verhindert nicht, dass eine Person unangenehm wird, wenn sie erstmal da ist.
Was er leistet, ist eine Verzögerung und eine Entscheidung. Zwischen „Ich sehe dieses Event“ und „Ich stehe vor dieser Tür“ liegt bei WoDu ein Moment, in dem ein Mensch zugestimmt hat. Das ist wenig. Es ist aber deutlich mehr als eine Adresse im öffentlichen Feed.
Melden und Blockieren funktioniert an jeder Stelle: bei Profilen, Beiträgen, Chats und Events. Bei unmittelbarer Gefahr ist die richtige Nummer die 110, nicht unser Support – wir sind kein Notfalldienst und wollen auch nicht so tun, als wären wir es.